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Die Handball-Torhüterin Yvonne Stamm von Germania Holterfehn hat in dieser Saison schon 20 von 32 Strafwürfen pariert. Sie fand schon früh Gefallen am Handball.

Die Handballerinnen der HSG Friedeburg/Burhafe mochten am Sonnabend in Ostrhauderfehn gar nicht mehr zum Siebenmeter-Wurf antreten. Immer wieder scheiterten die Spielerinnen an Torhüterin Yvonne Stamm von Germania Holterfehn.
Die wehrte acht von zehn Strafwürfen ab und hatte maßgeblichen Anteil daran, dasss ihr Team die Regionsliga-Partie am Ende deutlich mit 17:9 gewann. „Bei Siebenmeter-Würfen bin ich schon sehr ehrgeizig“, gibt die 25-jährige Keeperin zu. Das belegt auch ihre bisherige Saisonbilanz. Nur zwölf von 32 Strafwürfen gegen Holterfehn landeten in den bisherigen sechs Saisonspielen in ihrem Tornetz.
Im Derby gegen Völlenerfehn konnten die Sternerinnen vor einem halben Jahr nicht einmal einen einzigen ihrer sechs Siebenmeter verwandeln. „Eine Mega-Torhüterin mit tollen Reflexen“ „Ich bewege mich nicht viel, blende die Werferin aus und konzentriere mich ganz auf den Ball“, sagt Stamm zu ihrer Vorgehensweise, mit der sie überaus erfolgreich ist.
Mit Freundinnen ging sie bereits als Sechsjährige das erste Mal zum Handball-Training der Germanen und gleich ins Tor.
„Die Position wollten damals alle spielen, aber ich habe es geschafft und stehe nach wie vor mit Begeisterung zwischen den Pfosten“, erzählt die Sozialarbeiterin, die in Leer wohnt. „Yvonne hat großes Potenzial“, sagt Jerry Bern, der die Germania-Mannschaft in der vergangenen Saison trainierte und jetzt für den SV Surwold tätig ist. „Sie ist top konzentriert und eine Mega-Torhüterin mit Super-Reflexen“, schwärmt der Coach, der zu seinen Berliner Zeiten beim SV BVB 49 und der SG Empor Brandenburger Tor arbeitete. „Schade ist nur, dass sie nicht höherklassig spielt.“ Jetzt einzige Germania-Keeperin Damit beschäftigt sich die Torhüterin, deren erster Trainer Heiner Benthake war, nicht. „Der TSV Germania ist mein Verein.
Mit einigen Teamkolleginnen spiele ich schon seit vielen Jahre zusammen. Wir haben ein tolles Team, das motiviert zusätzlich.“ Als C-Jugendliche wurde Yvonne Stamm in die Ostfriesland-Auswahl berufen und auch auf Bezirksebene gesichtet. Dann war für sie Endstation. Doch das störte sie nicht weiter. „Als B-Jugendliche habe ich auch schon mal in der Damen-Mannschaft ausgeholfen“, erinnert sie sich. Hier bildete sie bis vor zwei Jahren mit ihrer Mutter Susanne das Torhüter-Gespann, die dann aber aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste. „Von ihr habe ich viel gelernt“, erzählt Yvonne Stamm. „Aber im Laufe der Zeit habe ich meine eigenen Techniken entwickelt.“ Motivation von außen benötigt sie nicht. „Das kann ich ganz gut alleine“, sagt Yvonne Stamm. Und da sie im Moment die einzige Torhüterin der Mannschaft ist, sieht sie sich noch mehr gefordert und in der Pflicht.

Quelle: ga-online.de

   
© Germania-Holterfehn